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10 kreative Wege, wie du 2026 Zeit mit Gott leben kannst

Viele von uns tragen eine tiefe Sehnsucht in sich: Zeit mit Gott zu verbringen, ihn besser kennenzulernen und sein Wort tiefer zu verstehen. Auch ich habe mir für das neue Jahr erneut dieses Ziel gesetzt – und es ist für mich das wichtigste: bewusst Zeit mit Gott zu verbringen und in meine Beziehung zu ihm zu investieren. Gott ehrt unsere Ziele – aber noch mehr ehrt er unseren Glauben. In 1. Petrus lesen wir, dass unser Glaube für Gott kostbarer ist als alles Gold dieser Welt. Wenn es kostbarer Glaube ist, dann lohnt es sich, diesen Glauben zu pflegen.


Gleichzeitig weiß Gott besser als jeder andere, wie komplex unser Leben ist. Er weiß, dass selbst die bestformulierten Ziele und der größte Eifer nicht immer ausreichen. Er kennt unsere Grenzen, unseren hekitschen Alltag, unerwartete Umstände, unsere mentale Belastbarkeit, die Schwere des Lebens. Und ich glaube, gerade deshalb ist er uns gegenüber so gnädig. Vielleicht gibt es auch genau aus diesem Grund so viele verschiedene Wege, auf denen Gott sich uns zeigt und uns begegnet..


In diesen Blog habe ich fünf essenzielle Dinge über „Stille Zeit“ geschrieben – unter anderem auch darüber, dass die ersten Christen dieses Konzept so, wie wir es heute kennen, gar nicht kannten und sie die Beziehung zu Jesus anders gefördert haben. Ich empfehle dir sehr, diesen Blog zuerst zu lesen, bevor du hier weitermachst, um das ganze Bild zu sehen.


Wenn Gottes Gegenwart jede Sekunde meines Lebens umgibt, dann bedeutet das auch, dass ich zu jeder Zeit Zugang zu seinem Herzen habe. Das ist eines der schönsten Wahrheiten unseres Glaubens: Wir müssen nicht bis Sonntag warten, um Gott nahe zu sein oder seine Stimme zu hören.

Aus diesem Gedanken heraus habe ich zehn kreative Wege gesammelt, wie ich Gottes Gegenwart in meinem oft hektischen Alltag pflege. Es sind Wege, die alltagstauglich sind – mama-freundlich, lebensnah und ehrlich. Und ich bin mir sicher, dass sie auch für dein Leben ein Segen sein können. Wenn du so bist wie ich, willst du am liebsten alle zehn Punkte ausprobieren – und lässt dann vielleicht nach zwei Wochen alles wieder liegen. Bitte mach das nicht ;) Such dir maximal drei Dinge aus, die wirklich zu deinem Leben und zu deiner aktuellen Lebensetappe passen. Bleib einen Monat dabei und passe sie dann an oder verändere sie. Beziehung zu Gott darf kreativ sein. Sie ist so viel mehr als ein starres Zeitfenster um 6 Uhr morgens.


  1. Die Bibel ist die wichtigste Grundlage, wenn wir Gott kennenlernen wollen. Sie ist Gottes Wort – unvergänglich, wahr – und sie zeigt uns Gottes Herz. Tatsache gilt für mich persönlich jedoch: Ich schaffe es nicht, jeden Tag in der Bibel zu lesen. Deshalb habe ich mich für 2026 entschieden, an drei Tagen in der Woche tiefere Bibeleinheiten zu machen. Das passt zu meiner aktuellen Lebensetappe, überfordert mich nicht und ich weiß, dass ich so besser dranbleiben werde, weil es realistischer ist. Für dieses Jahr habe ich mich entschieden, das Lukasevangelium zu studieren und das Volk Israel im Exil zu „begleiten“. Da es tiefere Einheiten sind, benutze ich dafür gerne die Blue Letter Bible App., verschiedene Bibel Überserzungen und auch die Bible Background Commentary von Keener.

  2. Meine Gebetsanliegen habe ich nach Wochentagen eingeteilt. Das heißt, meine Anliegen sind in Kategorien aufgeteilt: Gemeinde, Arbeit, Ehe, Freunde und so weiter. Jede Kategorie bekommt einen festen Tag in der Woche, an dem ich gezielt dafür bete. Das ist eine meiner Lieblingsmethoden. Ich merke, dass ich viel intensiver und gezielter bete, wenn ich es so mache.

  3. An den Tagen, an denen ich keine Bibeleinheit mache, bete ich und höre mir diesen Podcast an. Das sind meistens 10–12-minütige Einheiten, die gut verdaulich sind. Da ich sie auf meinem Handy höre, in der Podcasts App, habe ich auch zugleich immer Zugriff auf meine Notizen-App und schreibe mir wichtige Gedanken auf.

  4. Ich höre sehr gerne und viel die Bible App – beim Autofahren, Putzen oder Kochen. Dabei geht es mir nicht darum, alles zu verstehen. Es ist eine Praxis, Gottes Wort Tag und Nacht in meinem Herzen und meinem Denken zu haben

  5. Gebetsspaziergänge: Deinem Körper und deiner Seele gleichzeitig etwas Gutes tun – zwei auf einen Schlag. Dafür brauche ich oft eine extra Portion Fokus, weil ich mich schnell ablenken lasse. Aber auch das lässt sich üben.

  6. Wenn du mich kennst, weißt du, wie gerne ich schon immer Lobpreis höre. Lobpreis ist ein beständiger Begleiter – beim Autofahren oder leise im Hintergrund im Alltag. Es ist sogar meine „Lieblingsdeko“, wenn wir Gäste haben. Es verändert die Atmosphäre ohne viel Aufwand. Und immer wieder gibt es Momente, in denen ich innehalte, mich auf den Text konzentriere, Gott lobe und ihm danke.

  7. Setze dir 2–3 Timer auf deinem Handy, um dir bewusst kurze Zeiten zu nehmen, in denen du dir der Gegenwart Gottes bewusst wirst. Eine Minute reicht aus. Es muss nicht lang sein. Es müssen nicht immer Worte sein.Atme ein. Atme aus. Lege deine Hand auf dein Herz. Sprich einen Bibelvers, danke Gott, bete – oder bete auch nicht, sondern fühle einfach.

  8. Liebe Mama: Deine Lebensetappe erlaubt dir wahrscheinlich weniger „stille Zeit“. Meistens ist gerade alles laute Zeit. Akzeptiere das. Hör auf, gegen deine Lebensphase zu kämpfen, und arbeite mit ihr. Du suchst und liebst Gott auch, wenn du mit deinen Kindern betest, ihnen eine Geschichte vorliest oder mit ihnen darüber sprichst, wer Gott ist. Sei freundlich zu dir selbst – denn Gott ist freundlich zu dir.

    Es gibt einen tollen (leider englischsprachigen) Podcast, der großartige Inhalte für Kinder produziert. Vielleicht ist das etwas für dich und deine Kleinen, um gemeinsam Zeit mit Gott zu verbringen? ;)

  9. Unterschätze niemals deinen Hauskreis, deine Gottesdienstbesuche, ein gutes Gespräch oder Gebet mit einer Freundin oder einem Freund. Wusstest du, dass die ersten Christen ihre Beziehung zu Gott vor allem in Gemeinschaft gelebt haben? Sie kannten das Konzept von „stiller Zeit“ nicht. Sie haben gemeinsam gebetet, Gott gelobt und sind ihm so nähergekommen.

  10. Nimm dir auch bewusst Zeit, nichts zu tun von all dem, was du sonst tust – oder von den oben genannten Punkten. Setz dich hin mit Tee oder Kaffee, komm zur Ruhe (nicht unbedingt zur Stille) und lass dich von Gott lieben.Stell dir vor, wie er dich umarmt. Wie er dich anlächelt. Dir seine Hand entgegenstreckt. Mit dir sitzt. Schau dabei deinen Kindern beim Spielen zu, sieh, wie schnell das Gras wächst oder wie der Regen fällt. Gottes Gegenwart ist nicht auf ein starres Zeitfenster begrenzt. Dein ganzes Leben ist von seiner Gegenwart erfüllt. Wir müssen es nur wahrnehmen.

 
 
 

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