29 Jahre - 29 Lektionen
- Janice Unruh

- 6. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Seit letztem Jahr habe ich begonnen, mir an meinem Geburtstag – entsprechend zu meinem Alter – Lektionen aufzuschreiben. Es sind meist kurze, knackige, aber tiefe Wahrheiten: Dinge, die ich im vergangenen Jahr gelernt habe oder die mir erneut wichtig geworden sind. Natürlich gibt es noch so viel mehr, was ich gelernt habe und weitergeben könnte – aber mit diesen Punkten garantiere ich dir eine Menge Denkstoff ;)
Diese Übung hilft mir, innezuhalten und bewusst zurückzuschauen. Sie hilft Erlebnisse, Gefühle und Gedanken Worte zu geben und macht mir sichtbar, wie viel Wachstum oft im Verborgenen stattfindet. Ich finde diese Übung sehr wertvoll – sie gibt meinem Gehirn reichlich Denkstoff für mehrere Tage und lädt mich ein, nicht nur älter, sondern auch bewusster zu werden.
1. Lies nicht nur mehr, verstehe mehr.
2. Gottes Gegenwart ist etwas, das ich Tag für Tag erleben darf – nicht nur etwas, worüber ich lese.
3. Zu den tragfähigsten Ressourcen im Leben gehören gesundes Essen, regelmäßige Bewegung, gute Freundschaften und eine tiefe Beziehung zu Gott.
4. Investiere in deine Freundschaften. Wenn alle Stricke reißen, brauchst du sie.
5. Es lohnt sich, für gute Autor:innen auf Substack zu bezahlen.
6. Mich selbst zu regulieren ist in den meisten stressigen Situationen das Nötigste.
7. Es gibt GUTE Dinge, die ich im Namen Jesu getan habe, die Gott nicht von mir verlangt hat.
8. Am erfülltesten sind diejenigen, die kreieren und nicht nur konsumieren.
9. Gib deinem Ehemann/ Freund:in den Instagram-Code und begrenze deinen Social-Media-Konsum auf eine Stunde. Gamechanger.
10. Es gibt Situationen, die ertragen und ausgehalten werden müssen – nicht so schnell wie möglich loszuwerden.
11. Einer Berufung geht immer ein intensives Gebetsleben voraus.
12. Es stimmt: Ehe wird nur besser, wenn sie gepflegt wird.
13. Die meisten dramatischen Narrative finden nicht im Buch statt, sondern in unseren Köpfen.
14. In die Kultur hineinzupassen ist keine Frucht des Heiligen Geistes.
In Stresssituationen zeigen sich alte Muster.
16. Habe einen Mentor:in, sei eine Mentor:in und gehe den Weg mit andere Mentoren.
17. Kreieren hat wenig Geheimnisse – außer wiederholen, wiederholen, wiederholen.
18. Es ist okay, schön sein zu wollen. Es ist nicht okay, wenn das an erster Stelle steht.
19. Wir gehen dem Neuen Jerusalem entgegen, aber wir tragen das Kreuz unserer Realität.
20. Putzen und Ausmisten sorgen oft für einen besseren Dopamin-Kick als Shoppen.
21. Jesus will uns ein Festmahl geben – nicht nur Krümel.
22. Du wirst lernen müssen, dir selbst zu vergeben.
23. Verletzungen aus der Kindheit zeigen sich in den Sehnsüchten des Erwachsenenlebens.
24. Wir werden kein Herz mit harter Faust verändern.
25. Gott braucht keine vorherige Reue, um sich danach zu sehnen, mir zu vergeben.
26. Dieses Leben ist und enthält nicht mein Lohn.
27. Der Alltag ist heiliger Boden.
28. Wir suchen verzweifelt bei Menschen, was wir nicht wagen, von Gott zu erwarten.
29. Ich bin nur so weit weg von der Sünde wie ich nah an Gott bin.
Das wars für dieses Jahr. Danke Jesus für 29 Jahre und für 29+ Lektionen.




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